Die Iblei-Küste an einem Tag — Itinerario in auto

Von Marina di Modica nach Marina di Ragusa, vier Fischerorte

Die Küste von Ragusa ist das andere Gesicht des sizilianischen Meeres: keine engen Buchten zwischen Felsen, sondern lange, breite Strände, flache Uferpromenaden und ein Fischerort nach dem anderen. 2026 tragen fünf Gemeinden dieses Abschnitts die Blaue Flagge — Ragusa, Scicli, Modica, Pozzallo und Ispica — und das merkt man. Es ist ein langer Tag, über zweihundert Kilometer hin und zurück: mit dem Auto, früh los und im Dunkeln zurück.

  • Marina di Modica: weiter Strand und fast immer Wind — der Ort der Surfer
  • Sampieri: Dünen, Macchia und die Fornace Penna auf der Spitze des Pisciotto
  • Donnalucata: die Uferpromenade des Ortes und jeden Morgen der Fischmarkt
  • Marina di Ragusa: Blaue Flagge seit 2009, goldener Sand und flaches Wasser
  • Punta Secca, acht Kilometer weiter westlich: der Leuchtturm, der Turm und das Haus von Montalbano
  • Über zweihundert Kilometer hin und zurück und rund dreieinhalb Stunden reine Fahrzeit: Mit dem Roller ergibt das keinen Sinn, und ohne Abfahrt um acht auch nicht.
  • In Marina di Modica ist der Wind die Regel, nicht die Ausnahme: Deshalb wird dort gesurft. Wer ruhiges Wasser sucht, hält in Sampieri oder Donnalucata.
  • In Sampieri hat der freie Abschnitt Richtung Fornace Penna keinerlei Service: Bars, Duschen und Parkplätze liegen auf der Ortsseite.
  • In Donnalucata gibt es hundert Meter vom Strand einen großen kostenlosen Parkplatz: der bequemste Halt des Tages.
  • An der Uferpromenade von Marina di Ragusa sind die Stellplätze teils kostenlos, teils gebührenpflichtig: Man braucht Münzen oder die App.
  • Das Haus aus der Montalbano-Serie steht in Punta Secca neben der Torre Scalambri an dem kleinen Platz; der Leuchtturm liegt etwa hundert Meter weiter. Beides sieht man nur von außen.